Auf der faulen Haut

Freitag, den 20.8.2010



„Die Faulenzer sind die eigentlichen Wohltäter der Menschheit. Denkt daran, wie viel Unheil allein durch Nichtstun verhindert worden ist.“ George Mikes

Den heutigen Tag verbringen wir dann mal von morgens bis abends als „Wohltäter“.

Erst einmal schlafen wir lange und frühstücken ausgiebig. Anschließend verbringen wir den ganzen Tag im Camp, schauen uns ein wenig um und registrieren die schönen Veränderungen seit 2007. Einige Zelte sind neu gebaut und wirklich komfortabel eingerichtet. Auch der Restaurant- und Barbereich hat sich positiv verändert und hinter einer „Tür“ aus hellbraunem Canvasstoff verbergen sich zwei blitzsaubere Toiletten.

Restaurant- und Barzelt im Mara Aruba Camp

Eine Zeitlang genießen wir auf einer Bank am Talek River sitzend die Ruhe, später nehmen wir im Restaurant einen Drink und stöbern ein wenig in den dort liegenden Büchern. Nach einem kleinen Lunch gönnen wir uns auch noch einen Mittagsschlaf. Wir haben heute einfach keine Lust noch eine Pirschfahrt zu unternehmen.
Lediglich einen Brotteig setze ich schon mal an, bevor wir noch einmal zum Restaurant laufen. Dort beobachten wir wieder am Talek River sitzend die untergehende Sonne.

Sonnenuntergang am Talek River

Vor dem Restaurant wird der Lagerfeuerplatz hergerichtet, an dem sich vor und nach dem Essen die Campgäste zum Bushtalk treffen.

Lagerfeuerplatz

Später treffen wir auch Gerdi. Gerda Simons hat das Aruba Camp aufgebaut und es steht noch heute unter ihrer Leitung. Nun möchten wir endlich die Gelegenheit nutzen und sie kennenlernen. Wir verbringen länger mit Quatschen und Erzählen, als wir geplant hatten. Unserem Brotteig tut das nur gut. So geht er gut auf und wir erhalten nach dem Backen im Feuer ein wunderbar lockeres Körnerbrot mit kräftiger Kruste.

So geht ein ganz ruhiger, erholsamer Urlaubstag mitten in der Wildnis auch viel zu schnell zu Ende!

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