Düsseldorf - Nairobi

                                    24. Juli 2008: Flug von Düsseldorf nach Nairobi

Endlich! Donnerstag, 24.7.08 - der lang ersehnte Abreisetag in unser Traumland Kenya!

Mit dem Taxi fahren wir früh morgens zum Flughafen nach Düsseldorf, wo wir mit nur 15 Minuten Verspätung um 8.35 Uhr in den CityHopper der Fluglinie KLM steigen, um nach Amsterdam zu fliegen. Von dort startet unser  Non Stop Flight nach Nairobi.

Unser Übergepäck von 14 kg bleibt unbeachtet, da wir - wie wir erfreut feststellen - 2 pieces gebucht haben und somit die Gewichtsgrenze von 20 kg pro Person auf unsere Tickets nicht angewendet wird.

Wegen eines technischen Defekts am Flugzeug verzögert sich auch der Abflug in Amsterdam um eine gute Stunde. Doch endlich  nehmen wir gegen 11.00 Uhr unsere Plätze ganz hinten rechts ein, mit einem wunderbaren freien Blick aus dem Fenster.

Der Service ist gut, Musik über Kopfhörer, Filme und verschiedene Spiele, die über den Bildschirm im Rücken des Sitzes unseres Vordermanns flimmern, helfen die lange Flugzeit einigermaßen kurzweilig zu verbringen.

Um 20.10 Uhr Ortszeit (+ 1 Stunde) landen wir nur 30 Minuten später als geplant auf dem Jomo Kenyatta International Airport in Nairobi. Der Ausstieg ist vorne, doch nach 15 Minuten gibt die Crew bekannt, dass auf Grund eines technischen Defekts (schon wieder!!!) der hintere Ausstieg geöffnet wird. Uns ist das nur recht - gehören wir so doch zu den ersten Passagieren, die den Flieger endlich verlassen.

Wieder laufen wir einmal quer übers Flugfeld. Da wir uns ja schon auskennen, erreichen wir zügig den Visaschalter und die Passkontrolle und stehen dieses Mal nicht in einer Endlos-Schlange an. Für 50 US$ pro Person erhalten wir unser Visum - ganz neu und hochmodern in Form eines Stickers (Dieses Land liebt Sticker: für alles was einer Genehmigung oder einer Lizenz bedarf, gibt es einen Sticker!)

Am Gepäckband werden wir dann aber massiv ausgebremst. Wir stehen lange dort, um schließlich festzustellen, dass ein Trekking-Rucksack nicht mitgeflogen ist  - dabei haben wir ihn beim Ausladen aus der Fokker in Amsterdam doch noch gesehen :-(

Hoffentlich werden uns die essbaren Kleinigkeiten (Vollkornbrot, Dauerwurst und etwas Käse) nicht zum Verhängnis!

Am Baggage Schalter melden wir erst einmal den Verlust und verlassen dann - auch dieses Mal ohne jede weitere Kontrolle - um mittlerweile 22.30 Uhr das Gebäude.

Octavian, der nun schon gut 2 Stunden auf uns wartet, steht draußen, begrüßt uns erfreut und meint, als er vom fehlenden Rucksack erfährt "Sorry, sorry, sorry. Bad thing, but I hope, you'll pick it up tomorrow."

Wir fahren erst einmal in ein einfaches local Guesthouse an der Mombasa Road. Dort zahlen wir nur 600 Kshs für die Übernachtung. Das Zimmer ist einfach aber sauber ausgestattet, mit Toilette, Dusche (Warmwasser!!!) und sogar einem Moskitonetz.

Oberhalb unserer Unterkunft trinken wir  - natürlich in dieser Gegend als einzige weiße Gäste - in einer kleinen Bar noch einen Schlummertrunk: Tusker mit Limo (Biercocktail, wie der Kenyaner meist kopfschüttelnd dazu sagt).

Wir schlafen tief und fest in dieser Nacht -  bewacht von einem Askari, der auch auf unser Auto gut aufpasst.

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